Margarete Rosenbohm-Plate

 

 

 

 

 

In: Die Nordwestmark, Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft für den Raum Weser-Ems e.V., 3. Aufl. 1941, Vorsatzblatt.

 

„M – Aktion“, so hieß ganz neutral die von der Partei propagierte und versprochene Entschädigung der Bevölkerung für Bombenschäden. Dahinter verbargen sich Möbel und Haushaltsgegenstände aus den Wohnungen deportierter französischer, belgischer, holländischer und Luxemburger Juden. Alfred Rosenberg, „Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete“, hatte Hitler im Dezember 1941 vorgeschlagen, Wohnungseinrichtungen von Juden aus den besetzten Westgebieten ins Deutsche Reich zu bringen. Im März 1942 entstand unter seiner Leitung die „Dienststelle Westen“ für die Erfassung und Verteilung des beschlagnahmten jüdischen Eigentums aus Holland, Belgien, Luxemburg und Frankreich..

Vor dem Abtransport in das Deutsche Reich wurde der geraubte Hausrat in großen Lagern gesammelt und sortiert. Im Deutschen Reich ließen Gauleitungen und Wirtschaftsämter die Möbel, den Hausrat und die Textilien an die Bevölkerung verteilen oder verkaufen. Davon profitierten „nicht nur ‚bombengeschädigte Volksgenossen‘, sondern auch Parteiangehörige. Exakte Zahlen zum Gesamtumfang der „M-Aktion“ gibt es nicht. Der Gau Weser-Ems erhielt überproportionale Lieferungen im Vergleich zu den anderen Gauen. Warum das so war, ist noch nicht klar.

Die bisherige Überlegung, dass die enorme Menge von Hausrat aus jüdischen Wohnungen eigentlich für Bremen bestimmt war, weil dort die Bahnanlagen zerstört waren, lässt sich nicht aufrecht halten.
Die Auswertung von 51 Anzeigen und ca. 109 Verkaufsankündigungen der „Wirtschaftlichen Betreuungsstelle“ im Delmenhorster Kreisblatt von 19431 zeigt, dass sich die Anzeigen direkt an Delmenhorster Bürger richten und Delmenhorster Verkaufsstellen nennen. Es muss also einen Grund dafür geben, dass die Stadt Delmenhorst eine größere Menge an Raubgut erhielt als z.B. Osnabrück oder Hamburg.
Bis 1945 war der Stadtkreis Delmenhorst ein Teil des Gaus Weser-Ems mit 1940 36.580 Einwohnern2.

Der Strukturwandel nach dem Konkurs der Nordwolle 1931 in Delmenhorst war ein wirtschaftlicher Einbruch, der weitere Konkurse, eine hohe Verarmung und Arbeitslosigkeit zur Folge hatte und Deutschland weit zu spüren war, eine regelrechte Wirtschaftskrise. Banken wurden zahlungsunfähig. Viele Menschen verloren ihren Arbeitsplatz und waren von der Wohlfahrt abhängig. Die materielle Not muss groß gewesen sein. Der Stadthaushalt hatte keine steuerlichen Einnahmen mehr. Der absolute Bankrott wurde gerade noch durch die Neugründung der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei und die Fusion der „Jute“ mit der „Bremer Jute- Spinnerei und Weberei AG“ aufgehalten.

Strukturverändernd und konjunkturbelebend wirkten die Einführung des Arbeitsdienstes und die Ansiedelung der Flugzeugindustrie sowie die Einrichtung einer Garnison seit 1935. „Die nationalsozialistische Kommunalverwaltung bemüht[e] sich erfolgreich, die Stadt als idealen Wehrmachtsstandort anzupreisen und auszubauen.“3 Die „verordnete Ankurbelung“ erwies sich als vorteilhaft für die wirtschaftliche Belebung der Stadt. Kasernen, Truppenübungsplätze und der Bau eines Militärflughafens brachten einheimischen Betrieben Aufträge, die Arbeitslosenzahl sank bis 1938 gegen Null. Neue Arbeitsplätze brachten Neubürger. Die Stadt erlebte einen baukonjunkturellen Aufschwung mit neuen Wohnvierteln und verbesserten Straßenzügen. Die Partei kontrollierte alle wichtigen Schaltstellen der städtischen Verwaltung.4
Die kleine Stadt Delmenhorst war ein politisch wichtiger Rüstungsstandort geworden. Das kann der Grund für die „Gauleiteraktion“5 gewesen sein, die Zuteilung gebrauchter Möbel und Hausrat aus den Wohnungen deportierter Juden der besetzten Gebiete im Westen. Gauleiter und Reichsstatthalter Wegener muss Delmenhorst besonders wichtig gewesen sein.

Von 1939 bis 1943 vertrat der überzeugte Nationalsozialist Dr. Franz Anacker den von Röver eingesetzten Oberbürgermeister Maas. Auf einer Sitzung des Stadtrates im Dezember 1942 wurde bekannt gegeben, „dass in den nächsten Tagen ein Kahn Möbel über Bremen aus Holland eintreffen wird.“6
Die Möbel sollten an Bombengeschädigte verkauft werden. „Es handelt sich um gebrauchte Möbel, die in Holland in jüdischen Haushaltungen frei geworden sind.“7

Spediteure, hier Kühne & Nagel, hatten für den Transport nach Bremen gesorgt. Die Gauleitung hatte durch das Landeswirtschaftsamt des Gaus Weser Ems in Bremen Verkaufsanweisungen für die Wirtschaftsämter der Städte und Landkreise erarbeiten lassen. Es mussten geeignete Säle für die Unterbringung gemietet und Verkaufspersonal gefunden werden. Die entstandenen Kosten sollten mit dem Erlös, der an „das Reich geht“, verrechnet werden. Eine detaillierte Abrechnung war dem Landeswirtschaftsamt in Bremen vorzulegen. Gauleiter Wegener hatte die oberste Aufsicht, an ihn gingen die Gelder.8

In Delmenhorst wurde am 18.12.1943 zunächst geplant, Wirt Walter, den bisherigen Pächter des zerstörten Schützenhofes, als Lagerverwalter einzustellen. Bürgermeister Dr. Anacker und die Beigeordneten waren sich über das besondere Ausmaß der Aktion noch nicht im Klaren. Die Ladung des Kahns wurde vorübergehend in den Räumen der Deutschen Linoleumwerke untergebracht. Genaue Anweisungen des Landeswirtschaftsamtes über den Verkauf fehlten jedoch noch.

Am 15. Januar 1943 beschlossen die Beigeordneten, Stadtrat Osthaus und Kaufmann Mester mit „sämtlichen Arbeiten, die mit dieser Möbelaktion verbunden sind“, zu betrauen. Außerdem wäre die ständige Anwesenheit eines Dezernenten beim Möbellager nötig. Die Luftschutzpolizei solle helfen, die Haushaltungsgegenstände auf die verschiedenen Verkaufsstellen zu verteilen.9
 
Am 22. Januar 1943 berichtete Stadtrat Osthaus, dass „in einem viel größeren Umfange als zunächst angenommen werden konnte, Möbel geliefert worden sind.“ Dadurch erschwere sich die Planung, denn mitgelieferte Porzellan- und Emaillewaren müssten sortiert , Möbel instand gesetzt werden. Das geschah zunächst noch in den Räumen der Deutschen Linoleumwerke, deren Direktor jedoch die Räume nicht als Verkaufsort zur Verfügung stellte, sich aber selber reichlich bediente.10 Stadtrat Osthaus wollte versuchen, die Sachen im Harmoniesaal, in der Markthalle und der Turnhalle an der Stedinger Straße unterzubringen. Vorher müssten jedoch der Saal in der Harmonie und die Markthalle noch verglast werden.11
 
Am 4. Februar 1943 war auf einer Beratung von Oberbürgermeisters Maas12 mit den Stadträten auch Kreisamtsleiter Thümler anwesend. Das zeigt ihre politische Bedeutung. Die Anweisungen des Landeswirtschaftsamtes waren anscheinend inzwischen eingetroffen. Ausführlich besprach man, wie der „Verkauf der holländischen Möbel“ in verschiedenen Lokalen erfolgen könnte. Stadtrat Osthaus wurde zum „Treuhänder“ bestimmt und mit dem Verkauf beauftragt. Er sollte wöchentlich über Einnahmen und Ausgaben abrechnen.13
 
Seine „Wirtschaftliche Betreuungsstelle“ war ein gesonderter Bereich des Wirtschaftsamtes, das auf der Burginsel die Bedarfs- und Bezugsberechtigungsscheine für den Kauf ausgab.
Stadtrat Osthaus hatte als Treuhänder des Oberbürgermeisters mit dem Verkauf zu tun. Er brauchte eine Geschäftsstelle für die Verwaltung der angelieferten Sachen, d.h. einen Platz für die Koordinierung der Verkäufe, Schalten von Anzeigen, Anmieten von Verkaufsräumen, Einstellen und Bezahlen von Verkaufspersonal und Organisieren des Transportes. Seine Treuhandverwaltung14 bekam ihren Sitz in der Langestraße 12.15
 
Als erstes suchte der Treuhänder Arbeitspersonal.

Delmenhorster Kreisblatt vom 9.2.1943

Die Anzeige zeigt, dass Oberbürgermeister und Treuhänder die Dauer der Aktion, die noch bis Mitte 1944 ging, noch nicht klar war. Der Verkauf begann am 14. Februar 1943. Stadtrat Osthaus erwies sich als findiger Verkaufsleiter. Neben der „Harmonie“ und der „Markthalle“ stellte er die „Turnhalle an der Stedinger Straße“ und die „Turnhalle Deichhorst“ als Verkaufsorte vor, mietete leer stehende Geschäftsräume und Säle in einem Hotel und einer Gaststätte an16. Er schaltete 1943 professionell gestaltete Anzeigen für ca. 109 Verkäufe in Delmenhorst und 17 Verkäufe in Ganderkesee und Hasbergen.
Die Ausgaben der Zeitung im Archiv des Delmenhorster Kreisblattes sind für den Jahrgang 1944 nicht erhalten. 1943 gab es in Delmenhorst folgende Verkäufe:
 
Turnhalle Deichhorst: (9)
14.2./21.2./30.3./5.4./ 27.5./3.8./6.8./16.8./

Turnhalle an der Stedinger Straße: 21.4.

Markthalle:(32)
17.2./24.2./3.3./10.3./20.3./1.4./10.4./15.4.ff/24.4./8.5./15.5./19.5./26.5./2.6./9.6./
22.6./23.6./30.6./10.7./24.7./28.7./31.7./4.8./7.8./28.8./8.9./22.9./27.10./10.11./16.12.

Harmonie: (17)
23.2./28.2./5.3./14.3./26.3./3.4./15.4./22.4./6.5./12.5./22.5./4.6./1.7./20.7./
3.8./10.8./25.8./

Geschäft des Klempnermeisters Adolf Brinkmann, Stedingerstraße: (17) geschätzt
25.2./26.2./2.3.ff/11.3.f/23.-26.3./jeden Dienstag bis Freitag April/dto. Mai/

Hotel „Zum Tiergarten“:(2)
30.4./10.5./

Gastwirtschaft Ellermann, Voßberg: (1)
19.5.
Laden Langestraße 38 (vordem Geschäftslokal der OLB): geschätzt (30)
ab 27.5. täglich/Juni täglich/Mo-Mi, Do-Sa Juli/

Alle Anzeigen im „Delmenhorster Kreisblatt“ trugen bis auf zwei Ausnahmen den Titel „Verkauf von gebrauchtem Haushaltsgut“, das förderte ihre Wiedererkennbarkeit und verschleierte die Herkunft. Die Vorschriften, die begehrten Artikel nur an Bombengeschädigte, Kriegsversehrte und Jungverheiratete zu verkaufen, wurden von Beginn an durch „Freiverkäufe“ ergänzt oder direkt „jedermann“ angeboten.

Delmenhorster Kreisblatt v. 18.2.1843

Das Angebot war detailliert aufgelistet, sogar für Abfallholz wurde noch Verwendung gefunden.

Delmenhorster Kreisblatt v. 21.5.1943

Die Frachtkähne brachten neben Hausrat auch Kunst aus den Wohnungen holländischer deportierter Juden. Ölgemälde, Zeichnungen, Radierungen und Drucke waren wohl nichts für Bombengeschädigte und Kriegsversehrte. Gleich zweimal erschien diese Anzeige:

Delmenhorster Kreisblatt vom 25. und 26.2.1943

Vom 27. Mai an wurden im Laden Langestraße 38 an jedem Wochentag Bilderrahmen in allen Größen verkauft.

Delmenhorster Kreisblatt vom 25.5.1943

Delmenhorster Kreisblatt v. 2.6.1943

Im August wurde darauf hingewiesen, dass „die Verkaufslokale sofort wieder aufgefüllt werden“, das wird Käufer angelockt haben, denn es gab neben der Beschränkung „nur an Bombengeschädigte usw.“ jedes Mal freien Verkauf.

Delmenhorster Kreisblatt v. 2.8.1943

Stadtrat Osthaus umging in der Formulierung geschickt die Auflagen der Gauleitung und des Landeswirtschaftsamtes, das Raubgut nur an Bombengeschädigte zu verkaufen. Die Öfen waren „reparaturbedürftig“, „Teppiche und Klappbetten [waren] zur Einrichtung von Luftschutzräumen geeignet“ und die „zum Verkauf gestellten Stücke“ eigne[te]n sich nicht zur Abgabe an Fliegergeschädigte“.

Delmenhorster Kreisblatt v. 7.9.1943

 

Delmenhorster Kreisblatt v. 27.7.1943

Delmenhorster Kreisblatt v. 26.10.1943

Besonders auffallend ist eine Anzeige, die unter dem Titel „Verkauf von gebrauchtem Haushaltsgut“ auf 30 Klaviere hinweist.

Delmenhorster Kreisblatt v. 13.4.1943

Nach Kriegsende wurden die Landräte und Oberbürgermeister aufgefordert, für die „Anmeldung von Kriegsvermögen“ zu sorgen. Die Anweisung Nr. 6 der Militärregierung des Britischen Kontrollgebietes über die Anmeldung aller Vermögenswerte, die im Krieg nach Deutschland gebracht wurden, wurde in der Nordwest-Zeitung, dem Weser-Kurier, in den Oldenburger Anzeigen und durch Aushang oder Anschlag veröffentlicht.17

In einer 20seitigen „Spezifikation über Hollandmöbel“ vom 18.4.194618 wurden dem Staatsministerium Abt. Inneres Oldenburg 149 Käufer und „die Art ihres Besitzes“ gemeldet. Darunter waren 13 Besitzer von Klavieren. Natürlich war die Liste nicht vollständig. Mit Möbeln ausgestattet wurden auch:
– Kriegsschädenamt: 1 Schreibmaschinenschrank, 1 Rollschrank, 1 Borte, 1 Schrank, 1 Schreibtisch,
2 Ausziehtische, 6 Polsterstühle, 2 Tischdecken
– Treuhandverwaltung Hausrat: Stühle und Sessel
2 Schlafzimmereinrichtungen für „Stüher Waldhaus“
– Stadtverwaltung (Rathaus): 3 Schreibtische, 8 Tische, 18 Schränke (u.a. aus Metall), 31 Stühle,
5 Papierkörbe, 2 Kronleuchter, 100 Kleiderbügel, Wäschestücke, 1 Borte, 1 Trittleiter u.a.

Die „Spezifikation“ führt u.a. als Käufer auf:
– Dir. Kaufmann (Deutsche Linoleumwerke): 1 Wohn- und Arbeitszimmer, 1 Kücheneinrichtung
– Dir. Büchner (Fabrikhof C): 1 Standuhr, 1 doppelseitiger Schreibtisch, 1 Bank, 1 Stuhl,
1 Zeitungsständer
– Frl. Käthe Osthaus (jetzt Frau Adam): 1 Schlafzimmer kompl.

Bei Kriegsende hatten die Wirtschaftsämter auf Anordnung der Gauleitung bzw. des Reichswirtschaftsministeriums alle Unterlagen vernichtet. Das ist in der „Treuhandverwaltung Delmenhorst“ auch geschehen. Im Stadtarchiv Delmenhorst sind jedoch Unterlagen erhalten, die sogar die Erlöse aus den Verkäufen dokumentieren. Die Rechnungsprüfungen vom 17.7.1945 belegen, dass von den Einnahmen aus den Verkäufen 150.000,00 RM19 an das Landeswirtschaftsamt überwiesen wurden. Aus den Niederschriften über die Besprechungen des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten vom 25.7.1945 geht hervor, dass nach Kriegsende aus den Verkäufen 1944 52.269,34 RM20 „Verwahrgeld“ und 23.553,98 RM 2 1„Verwahrgeld“ aus dem Verkauf von 4 ½ Waggons mit Haushaltsgegenständen 1945 auf dem städtischen Konto lag. Die Vergütung für Stadtrat Osthaus u.a. für Löhne und Gehälter belief sich auf 22.182,12 RM22; nicht spezifiziert waren Mieten, Transport, Reparaturen, Anzeigen. Somit ist davon auszugehen, dass in Delmenhorst ein Umsatz von mindestens 248.105,44 RM erzielt wurde.
Von Juli 1943 bis Juli 1944 erhielten Oberbürgermeister Maas und Stadtrat Osthaus für ihre Tätigkeit beim Wirtschaftsamt eine monatliche Pauschale von 760,- RM.23 Beide wurden nach dem Krieg interniert. Stadtrat Osthaus starb im Lager, Oberbürgermeister Maas wurde 1949 in Kategorie IVa (Mitläufer) eingestuft.

Einnahmen
Vom Sparkassenkonto 45976 und dem laufenden Konto 4084 wurden insgesamt 150.000 RM an das Landeswirtschaftsamt Bremen überwiesen. Auf dem Sparkassenkonto war 1945 ein Guthaben von 50.000 RM und auf dem laufenden Konto von 8.0004,88 RM. Davon mussten noch 1945 5.735,54 RM für Kosten, Gehälter und Löhne erstattet werden, sodass 52.269,34 RM24 als Verwahrgeld bei der Stadt geführt wurden.25 Im April 1945 wurden noch 4 ½ Waggons Haushaltsgegenstände verkauft. Der Gesamterlös betrug 23.553,98 RM3 (LZO, Zweigstelle Delmenhorst, Konto 4290) und wurde ebenfalls als Verwahrgeld geführt.
Die Auflage „nur für Bombengeschädigte“ wird schnell geändert, so dass jeder Delmenhorster Bürger von den preiswerten Haushaltsgegenständen profitieren kann.

 

 

1. Im Archiv des Delmenhorster Kreisblattes fehlt Jahrgang 1944 und teilweise 1945.
2. Ohne kaserniertes Militär, aber einschließlich verheirateter Offiziere, Unteroffiziere, Beamten und ihrer Familie. In: Archivrat a.D. Edgar
Grundig: Geschichte der Stadt Delmenhorst von 1848 – 1945, S. 1.134.
3. Norbert Baha: Wiederaufbau und Integration. Die Stadt Delmenhorst nach 1945. Delmenhorst 1983, S. 29.
4. Vgl. a.a.O. S. 27ff.
5. NLA OL, Best. 136 Nr. 1640 S. 353f (Niederschriften über Tagungen der Oberbürgermeister…) Wirtschaftsamt Wilhelmshaven, 13.4.1943.
6. Archiv Delmenhorst, im Weiteren: StadtAD, Niederschrift über die Beratung Nr. 152 des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten
am 18.12.1942.
7. Ebd.
8. NLA OS, Dep. 75b Nr. 82. Der Reichsstatthalter in Oldenburg und Bremen, Landeswirtschaftsamt Bremen, an alle Wirtschaftsämter
vom 18. Januar 1943.
9. Niederschrift über die Beratung des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten Nr. 153 vom 15. Januar 1943.
10. NLA OL, 136 Nr. 1888 VI-97-64 (9. Delmenhorst), 3. Seite.
11. StadtAD, Niederschrift über die Beratung des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten Nr. 154 vom 22. Januar 1943.
12. Seit dem 15. April 1937 auf Betreiben von Gauleiter Carl Röver von Emden nach Delmenhorst versetzt, Anfang 1943 durch den Einfluss
von Gauleiter Wegener „aus dem Wehrdienst entlassen“.
13. StadtAD, Niederschrift über die Beratung des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten Nr. 155 vom 4. Februar 1943.
14. Nach dem Krieg z.T. fälschlicherweise auch als „Treuhandgesellschaft“ bezeichnet.
15. Delmenhorster Kreisblatt v. 13.4.1943.
16. Geschäft des Klempnermeisters Adolf Brinkmann, Stedingerstraße, Laden Langestraße 38 (vordem Geschäftslokal der OLB),
Hotel „Zum Tiergarten“, Gastwirtschaft Ellermann, Voßberg.
17. NLA OL, Best. Nr. 231- 2a Nr. 98.
18. NLA OL, 136 Nr. 1888 VI-97-64 (9. Delmenhorst.
19. StadtAD, 37 Rechnungsprüfungsamt Verschiedene Verfügungen v. 17.7.1945.
20. StadtAD, Niederschrift über die Besprechungen des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten v. 25.7.1945, S. 39.
21. Ebd. S. 40.
22. 225.923,32 RM und 22.182,12 Kosten. StadtAD, Stadtkasse Delmenhorst Ausgaben. Abschnitt VV Vorschüsse und
Verwahrgelder. Haushaltsstelle 94– Verkauf holländischer Möbel vom 4.5.1943 bis zum 17.4.1944.
23. StadtAD, 37 Rechnungsprüfungsamt Verschiedene Verfügungen v. 17.7.1945.
24. StadtAD, Rechnungsprüfungsamt. Verschiedene Verfügungen ab 5.7.1945, vom 17.7.1945.
25. StadtAD, Vertrauensausschuss 1945, Niederschrift über die Besprechungen des Oberbürgermeisters mit den Beigeordneten,
vom 25.7.1945, S. 39.
26. a.a.O., S. 40.

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