Fragen an die Sammlung der Ostfriesischen Landschaft*

Nina Hennig

Ostfriesische Landschaft, Aurich

Woher kommen die Objekte? Die Frage wendet sich an die Sammlung von historischen Objekten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe, Schmuck und Mobiliar der Ostfriesischen Landschaft und versucht herauszufinden, ob sich in ihr Stücke befinden, die zwischen 1933 und 1945 unter Umständen erworben wurden, die eine Restitution an ehemalige Eigentümer nahelegen oder notwendig machen.

Was ist die Ostfriesische Landschaft? Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts war sie die Vertretung der ostfriesischen Landstände – Ritter, Bürger und Bauern – gegenüber dem Landesherrn. Die politischen Rechte, die sie ausübte, waren bis in das 19. Jahrhundert hinein weitreichend, wurden jedoch danach so stark beschnitten, dass während der nationalsozialistischen Regierungszeit ihre Rettung nur noch in einer Aufgabenreduzierung auf Fragen innerhalb der Heimatforschung zu bestehen schien. Heute ist sie ein höherer Kommunalverband mit Aufgaben in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Bildung.

Den Prozess der Aufgabenreduktion steuerte vor allem der damalige Landrat des Kreises Leer (1930-1945), Hermann Conring (1894-1989). 1942 wurde Conring zum Vorsteher (Direktor) der Ostfriesischen Landschaft.1 Bereits seit Juni 1940 war er Beauftragter des Reichskommissars für die besetzten niederländischen Gebiete für die Provinz Groningen. Diese Ämterfusion in seiner Person führte zu einer Entwicklung in der Ostfriesischen Landschaft, die auch deren Sammlung von Antiquitäten bzw. regionalspezifischen Kulturgütern berührte. Der Blick der Provenienzforschung wird in diesem Fall also schnell auf einzelne Akteure gelenkt. Zu diesen gehörte weiterhin Menso Folkerts (1909-1967). Folkerts war Mitglied des Emder Stadtrates,2 Vorsitzender der Emder Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (genannt die KUNST)3 und seit 1941 Leiter der Abteilung Kunstwart der Ostfriesischen Landschaft (seit 1942 Landschaftsrat).

Er stellte im Dezember 1941 einen Antrag an die Ostfriesische Landschaft, in dem es heißt: „Die Abwanderung der Juden aus unserer Heimat hat dazu geführt, daß manches Kulturgut, das sich früher im Besitz unserer Landsleute befunden hat, veräußert worden ist. In Verbindung mit der Geheimen Staatspolizei und dem Finanzamt habe ich mit Hilfe der Kunst in Emden einen weitgehenden Erwerb der noch greifbaren wertvollen Bestände durchgeführt. Wenn es mir auch in meiner Eigenschaft als Stadtrat für Kultur möglich ist, für die Stadt Emden mancherlei Erwerbungen vorzunehmen, so halte ich es doch ebenfalls für wünschenswert, daß die Ostfriesische Landschaft einen Teil des Kulturguts käuflich erwirbt.

Nach Kriegsende kann darüber entschieden werden, welche Stücke dem Ostfriesischen Landesmuseum oder anderen Heimatmuseen unseres Bezirkes überlassen werden können, gegebenenfalls unter Wahrung des Eigentumsvorbehalts. Zum anderen kann dann vorgesehen werden, den Liebhabern, die sich als heimattreue Ostfriesen erwiesen haben, bestimmte Stücke anzubieten. […] Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, heute noch Ankäufe in den Niederlanden vorzunehmen, die einen gerechten Ausgleich für die Verluste unserer Heimat in der Nachkriegszeit darstellen.“4

Die Nennung von Geheimer Staatspolizei und Finanzamt verweist auf die wichtigen Organisationseinheiten der M-Aktionen dies- und jenseits der deutschen Grenze. In der Übersicht über die „vom Ostfriesischen Landschafts-Kollegium und der Landschaftsversammlung bewilligten Beihilfen aus den Mitteln des Kunstwarts“ geht hervor, dass dem Antrag Folkerts entsprochen wurde. Am 11. Januar 1942 wurden Menso Folkerts 3.000 Reichsmark, am 19. Februar 1942 noch einmal 2.000 Reichsmark zum „Ankauf von ostfr. Kulturgut“ zugewiesen.5 Diese Unterstützung wurde auch vom damaligen Geschäftsführer der KUNST, Otto Rink, lobend in deren Jahresbericht im Emder Jahrbuch erwähnt.6 Der kriegsbedingt sogleich mehrere Jahre umfassende Bericht Rinks führt für 1942 folgende weitere Tätigkeit der KUNST auf. Auf Veranlassung ihres Vorsitzenden Menso Folkerts wurde „Das dem Museum gegenüberliegende Haus des ehemaligen Antikhändlers, in dem noch wertvolle Altertümer lagerten“ geräumt. Die „wertvollsten Möbelstücke“ und später auch weitere Objekte aus einem dazugehörigen Lager wurden „in Sicherheit“ gebracht.7 Arndt8 und Cornelia Gans, die den Antiquitätenhandel betrieben, hatten zu dieser Zeit Emden schon einige Jahre verlassen und ihren Lebenssitz vollständig in die Niederlande verlegt. Beide jüdischen Glaubens und er Niederländer, überlebten sie trotzdem die Naziherrschaft nicht. Wie Rink in seinem Bericht ausführte, war Folkerts „zum amtlichen Pfleger des Vermögens des abwesenden holländischen Juden Gans“ ernannt worden. Nach der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 25. November 1941 hatten die Gans durch ihren Wegzug aus Deutschland die Rechte an ihrem Eigentum verloren. Die Zahlungen an Folkerts zum Ankauf von Kulturgut und der Antiquitätenhandel der Familie Gans sind eine Klammer zwischen der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer und der Ostfriesischen Landschaft bei der Frage danach, woher die Einrichtungen während der Zeit des so genannten „Dritten Reiches“ Sammlungsgut bezogen. Allerdings geht auch aus den Akten des Emder Kulturamts nicht hervor, ob Stücke, die Folkerts aus so genannten „Hollandaktionen“ kaufte bzw. kaufen ließ, evtl. auch für die Ostfriesische Landschaft vorgesehen waren. Eine Liste zur „Nachweisung über die von der Stadt Emden getätigten Ankäufe von Kunst= und Kulturgegenständen“,9 die den Zeitraum zwischen dem 27. Februar 1942 und dem 11. April 1943 abdeckt, führt bei einigen Stücken auf, dass diese in der Ostfriesischen Landschaft „sichergestellt“ seien. Dies macht eher den Eindruck, als ob ein Schrank, mehrere Gemälde, Porzellan, ein Schiffswappen, Radierungen und Bücher nicht dauerhaft, sondern nur temporär, für die Zeit des Krieges untergestellt werden sollten. In der Spalte zur Herkunft ebendieser Stücke tauchen durchweg Privatpersonen, z.T. die Erschaffer der Kunstwerke selbst und angemessen erscheinende Zahlungssummen auf,10 aber nicht die Herkunftsangabe „Hollandaktion“, wie es bei der Nr. 35 und der Nr. 39 in der genannten Liste der Fall ist. Dahinter verbergen sich zum einen zwei Damenschreibtische,11 zum anderen eine Truhe und ein Renaissanceschrank.12 Diese Möbel befanden sich zu der Zeit im Emder Rathaus. Es könnte sich dabei um Objekte gehandelt haben, die mit den von der Ostfriesischen Landschaft und der Stadt Emden bewilligten Geldern zum Erwerb ostfriesischen Kulturguts erworben worden waren.13

Menso Folkerts beauftragte in den Niederlanden darüber hinaus zumindest einen Gauhauptstellenleiter mit einem Antiquitätenankauf, wofür ihm die Stadt Emden Mittel zur Verfügung gestellt hatte.14

Die Ostfriesische Landschaft war 1948 durch eine Verfügung des dort stationierten britischen Militärs aufgefordert, Eigentum, das während der Kriegszeit aus besetzten Ländern käuflich erworben oder das konfisziert worden war, anzumelden und zurückzugegeben.15 In diesem Zusammenhang erstellte Hermann Conring, aufgefordert durch seinen Nachfolger als Direktor, aus dem Gedächtnis eine Liste mit zwölf Positionen und insgesamt 39 Objekten: Silberzeug, Porzellan, verschiedene Leuchter, eine Buddelei etc. Diese Objekte sollten von dem bereits erwähnten Handel des Ehepaares Gans, Emden/Delfzyl, zum Preis von 2.370 Gulden der Ostfriesischen Landschaft geliefert worden sein, wie Conring kommentierte. Der Kaufpreis sei an einen Treuhänder gezahlt worden, eine Rechnung existierte nicht.16 Conring entschuldigte, dass „Die Angelegenheit […] durch das Kriegsende und meine Internierung damals nicht zum Abschluss gebracht [wurde]. Selbstverständlich wäre sonst eine Aufstellung der Gegenstände schon zu den Akten gebracht. Als Anlage überreiche ich Ihnen ein Verzeichnis mit dem Bemerken, daß nach genauer sachverständiger Prüfung die Preise durchaus nicht hoch sind. Es war ja im übrigen vorgesehen, dass nach Kriegsende mit Frau Gans, Emden-Delfzyl, eine Vereinbarung herbeigeführt werden sollte.“17

Die von Conring benannten Objekte wurden im Februar 1951 an das Nederlandse Beheersinstituut übergeben.18

Eine Anzeige aus dem Jahr 1959 von Arnold Visser aus Israel, dem Bruder von Cornelia Gans, unterstellte Conring einen Raub von mindestens 3.000 Objekten aus dem Antiquitätenhandel, unter denen Visser eine Amsterdamer Standuhr hervorhob. In späteren Ausführungen addierte er Conrings vermeintliche Schuld am Tod zahlreicher Familienangehöriger und anderer niederländischer Juden und dessen Zusammenarbeit mit niederländischen Kollaborateuren, allerdings konnte er keine Beweise vorlegen. Das Verfahren wurde eingestellt. Ich habe bisher keinen endgültigen Nachweis darüber recherchieren können, was Hermann Conring bei Arndt und Cornelia Gans an Antiquitäten kaufte, ob er dies für die Landschaft oder auch für andere Einrichtungen, Privatpersonen oder für sich selbst tat. Alles, was dazu vorliegt, ist die von ihm 1948 selbst aufgestellte Liste, die lediglich 39 Objekte von mäßigem materiellem Wert aufzählt. Da sie 1951 in die Niederlande zurückgegeben wurden, können sie nicht ohne weiteres mehr identifiziert werden. Ob aber doch noch weitere Möbel, Silber-, Porzellan- oder andere Gegenstände aus dem Handel der Familie Gans stammen und sich heute weiterhin in den Räumlichkeiten der Ostfriesischen Landschaft befinden, bleibt offen. Leider helfen hier auch nicht die Inventaraufzeichnungen der Ostfriesischen Landschaft, die in unregelmäßigen Abständen angefertigt wurden. Sie sind nicht immer datiert. Diejenige vom 6. August 1937 zählt eine mit 300 Reichsmark bewertete Amsterdamer Standuhr auf.19 Arnold Visser benannte eine solche Uhr, wie oben erwähnt, als einziges konkretes Stück von den Antiquitäten, die Conring von der Familie Gans erhalten, aber nicht auf die Liste der zu restituierenden Objekte gesetzt haben soll. In einer Inventarrevision im Jahr 1951 taucht eine Amsterdamer Standuhr im Sitzungszimmer auf und ist inzwischen 500 DM wert. 1959 wird sie mit 2.000 DM bewertet. Im Gegensatz zu einer zweiten Amsterdamer Standuhr, die im Inventarverzeichnis von 1959 benannt wird, ist von derjenigen im Sitzungszimmer leider nicht bekannt, auf welchem Weg sie in den Besitz der Ostfriesischen Landschaft gelangte, ob es ein Ankauf war, von wem, wann und zu welchem Preis oder z.B. ein Nachlass wie bei der zweiten Uhr, die zu dem der Familie de Pottere gehört, den die Ostfriesische Landschaft einige Jahre zuvor als Erbschaft empfangen hatte.

Dies ist das Manko fast aller Eintragungen der verschiedenen Inventarauflistungen. Die neueste aus dem Jahr 2011 verzeichnet insgesamt 502 Positionen, jedoch bei lediglich 211 einen Eintrag in der Spalte „Erwerbsart“. Es ist zweifelhaft, ob die restlichen 291 Nummern und die Objekte, die sich dahinter verbergen, in ihrer Herkunft lückenlos rekonstruiert werden können.

Zudem bleiben folgende Fragen bestehen: Kaufte Menso Folkerts tatsächlich im Auftrag der Ostfriesischen Landschaft niederländische Kulturgüter? Wenn ja, unter welchen Umständen und wo sind diese geblieben? Erwarb Hermann Conring wirklich lediglich die 39 Objekte von äußerst mäßigem Wert vom Ehepaar Gans, das seinen Antiquitätenhandel mit vielen Stücken in Emden verlassen musste, deportiert und getötet wurde? Stammt eine der vier Amsterdamer Standuhren, über die die Landschaft noch heute verfügt – eine von ihnen befindet sich als Leihgabe im Büro des Landtagspräsidenten – evtl. doch von dem Antiquitätenhändlerpaar?

Grob gesichtet wurden von mir bisher Protokolle, Inventarverzeichnisse und Schriftverkehr der Ostfriesischen Landschaft, Unterlagen der Kulturamts Emden und solche, die die Anzeige von Arnold Visser gegen Hermann Conring betreffen und im Oldenburger Standort des Landesarchivs verwahrt sind. Gerade die ersten beiden Bereiche müssen genauer ausgewertet werden, zusätzlich Protokolle der Emder KUNST – auch wenn es hier eine Kreuzungen mit anstehenden Forschungen des Ostfriesischen Landesmuseums Emden geben sollte – sowie Unterlagen in niederländischen Archiven, um dem Wirken von Folkerts, aber vor allem Conrings dort weiter nachzugehen.

Ausgangspunkt der Provenienzforschung zur Sammlung der Ostfriesischen Landschaft ist kein Verdacht, der einem oder mehreren Objekten direkt anhaften würde. Der Verdacht ergibt sich aus dem Tätigkeitsfeld wichtiger Akteure in der Zeit des „Dritten Reichs“. Er könnte sich demnach theoretisch auf alle Sammlungsobjekte erstrecken, deren Provenienz nicht belegt ist. Wie gesagt, sind dies mehrere hundert. Es lohnt gewiss nicht, hinter jedem Stuhl oder Porzellanteller Gespenster zu sehen, aber der Blick z.B. in das sehr repräsentative und üppig ausgestattete „Prunkzimmer“ der Landschaft hat auch seine nachdenklichen Aspekte, die durch Forschungen erhellt werden sollten.

*Gekürzte Fassung des Beitrags von Nina Hennig: Woher kommen die Objekte? Erster Versuch einer Provenienzforschung anhand von Sammlungsstücken aus den Jahren 1933 bis 1945 in der Ostfriesischen Landschaft, in: Michael Hermann (Hrsg.), Das 20. Jahrhundert im Blick. Beiträge zur ostfriesischen Zeitgeschichte. Bernhard Parisius zum 65. Geburtstag, Aurich 2015, S. 85-99.

Anmerkungen

  1. Vgl. Ihno Alberts / Harm Wiemann, Geschichte der Ostfriesischen Landschaft 1932-1980. Darstellung und Dokumentation, Aurich 1981, S. 34 f. Neben der Definition der Aufgaben der Landschaft ist in der Verfassung vom 27. Juli 1942 festgehalten, dass der Vorsteher der Ostfriesischen Landschaft vom Oberpräsidenten der Provinz im Einvernehmen mit dem Gauleiter auf sechs Jahre berufen werden soll. Auf diese Weise hatte die NSDAP ständigen Einfluss auf alle Aktionen der Landschaft. Vgl. ebd. Die Reduzierung der Landschaft auf heimatliche Aufgaben hatte Conring bereits 1941 als Sprecher der ostfriesischen Heimatvereine gefordert. Vgl. Heinrich Schmidt, Politische Geschichte Ostfrieslands, Leer 1975, S. 486. Zu Conring vgl. Walter Deeters, Art. Conring, in: Martin Thielke (Hrsg.), Biographisches Lexikon für Ostfriesland. Erster Band, Aurich 1993, S. 85-89. 

  2. Zu Menso Folkerts vgl. Dietmar von Reeken, Art. Folkerts, in: Martin Thielke (Hrsg.), Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Zweiter Band, Aurich 1997, S. 122-124. Dem Emder Stadtrat gehörte er ab 1939 an. 

  3. Folkerts füllte das Amt ab 1938 aus. 

  4. Niedersächsisches Landesarchiv – Standort Aurich (im Folgenden NLA Au), Dep. 1 N 3288 (nicht paginiert). Teilweise ist das Zitat bereits wiedergegeben bei: von Reeken, S. 245. Mit den Verlusten der Nachkriegszeit spielte Folkerts auf die Inflationszeit der 1920er Jahren an, in der offensichtlich ostfriesische Kulturgüter evtl. im Tauschhandel in niederländische Hände kamen. Vgl. Stadtarchiv Emden (im Folgenden StAE) KA 46 (nicht paginiert). 

  5. NLA Au, Dep. 1 N 582 (nicht paginiert). 

  6. Vgl. Otto Rink, Bericht über die Tätigkeit der Gesellschaft. In: Emder Jahrbuch 28, 1942, S. 201-207, hier S. 203. 

  7. Ebd. S. 205. 

  8. Z.T. auch Arent geschrieben. 

  9. Rink, S. 203. 

  10. Beispielsweise der Künstler Ernst Petrich (1878-1964). 

  11. Für die 270 RM an das Finanzamt Emden gezahlt wurden. 

  12. Hierfür forderte das Finanzamt 120 RM. 

  13. Die Stadt Emden hatte zu diesem Zweck 5.000 RM zur Verfügung gestellt, die später auf 6.500 RM erhöht wurden. Vgl. StAE KA 46 (nicht paginiert). 

  14. Vgl. StAE KA 46 (nicht paginiert). 

  15. Vgl. Zeitungsausschnitt in: NLA Au Dep. 1 N 3737 (nicht paginiert). Es handelt sich dabei um einen Befehl der britischen Kontrollkommission (Befehl Nr. 6 gem. Gesetz 52). Zuwiderhandlungen sollten „schwere Strafen“ nach sich ziehen. 

  16. NLA Au. Dep. 1 N, Nr. 3737 (nicht paginiert). Brief des Präsidenten der Ostfriesischen Landschaft an Hermann Conring vom 17. Juli 1948. 

  17. NLA Au Dep. 1 N acc. 2011/073 Nr. 3736 (nicht paginiert). 

  18. NLA Au Dep.1 N, Nr. 3736. Bestätigungsschreiben vom 5. Februar 1951. 

  19. Ebd. Die Kanzlei befand sich in dem kleinen Raum, der den Ständesaal mit dem Prunkzimmer verbindet. Mit Bleistift wurde offenbar später als neuer Standort „Sitzungszimmer“ angegeben, während hinter dem Hitlerbild das Wort „verbrannt“ ergänzt wurde.